Dank der finanziellen Zuwendung des europäischen Sozialfonds konnte der Verein Tollensewinkel e.V. das Projekt „Schritt für Schritt“ schon in Teilen umsetzen.

Zu einem lebenswerten Sein in einer kleinen Gemeinschaft im ländlichen Raum sind natürlich gute Infrastrukturen unbedingt notwendig, aber auch soziale Strukturen, das Gefühl von Gemeinschaft, positive Integrationsverläufe von Zugezogenen, individuelle Identitätsmöglichkeiten mit dem eigenen selbstgewählten oder ‚geerbten‘ Lebensraum sind wichtige Indikatoren für Lebenszufriedenheit und machen die ländliche Gegend als Wohnort attraktiver. Auch die präventive Begegnung mit Arbeitslosigkeit und Alterseinsamkeit spielt in diesem Projekt eine große Rolle.

Bei der Frage, wie man mit Menschen unterschiedlicher sozialer und geographischer Herkunft und in verschiedenen Lebensumständen einen gemeinschaftsstiftenden Weg beschreiten kann, wurde in diesem Projekt der gemeinsame Nenner aller hier wohnenden Bürger*innen im Bezug auf ihren Wohnort gefunden. Mit dem Wunsch, dass bei persönlichen Treffen sich noch nicht wirklich bekannter Bürger*innen Gespräche zwischen den ‚Alten‘ und den ‚Neuen‘ über das Früher und das Jetzt oder vielleicht auch das Irgendwann und Demnächst entstehen und daraus etwas erwächst, wurde das Projekt „Schritt für Schritt“ in Wildberg und seinen zughörigen Gemeinden initiiert.

Trotz der momentan für gemeinschaftsbildende Projekte sehr schwierigen Zeiten, haben wir die erste Phase des Projektes fast vollständig realisieren können. Im September fanden in Wildberg und den zugehörigen Ortsteilen Rundgänge statt, bei denen die angedachten Interviews geführt wurden. Durch diese Interviews wurde Material mit viel Potential gesammelt, sodass die Grundlage für die folgende Broschüre und die Ausstellung gelegt wurde. Auch wurden die geplanten Fotos von kompletten Ortsteilen (aus der Luft) sowie von einzelnen wichtigen oder einfach „schönen Ecken“ schon angefertigt.

 

Im nächsten Schritt wollen wir uns in entspannter Atmosphäre zusammenfinden, um konkrete Fragen zu besprechen:

  1. Seit wann und warum leben Sie hier?
  2. Was gefällt Ihnen am Dorfleben?
  3. Was vermissen Sie?

Wer Lust auf ein Gespräch hat, meldet sich einfach per Mail oder Telefon.
Man trifft sich – wir kochen Kaffee – wir hören zu …

 

 

 

Gefördert vom Europäischen Sozialfonds