Dank der finanziellen Zuwendung des europäischen Sozialfonds konnte der Verein Tollensewinkel e.V. das Projekt „Schritt für Schritt“ schon in Teilen umsetzen.

Zu einem lebenswerten Sein in einer kleinen Gemeinschaft im ländlichen Raum sind natürlich gute Infrastrukturen unbedingt notwendig, aber auch soziale Strukturen, das Gefühl von Gemeinschaft, positive Integrationsverläufe von Zugezogenen, individuelle Identitätsmöglichkeiten mit dem eigenen selbstgewählten oder ‚geerbten‘ Lebensraum sind wichtige Indikatoren für Lebenszufriedenheit und machen die ländliche Gegend als Wohnort attraktiver. Auch die präventive Begegnung mit Arbeitslosigkeit und Alterseinsamkeit spielt in diesem Projekt eine große Rolle.

Bei der Frage, wie man mit Menschen unterschiedlicher sozialer und geographischer Herkunft und in verschiedenen Lebensumständen einen gemeinschaftsstiftenden Weg beschreiten kann, wurde in diesem Projekt der gemeinsame Nenner aller hier wohnenden Bürger*innen im Bezug auf ihren Wohnort gefunden. Mit dem Wunsch, dass bei persönlichen Treffen sich noch nicht wirklich bekannter Bürger*innen Gespräche zwischen den ‚Alten‘ und den ‚Neuen‘ über das Früher und das Jetzt oder vielleicht auch das Irgendwann und Demnächst entstehen und daraus etwas erwächst, wurde das Projekt „Schritt für Schritt“ in Wildberg und seinen zughörigen Gemeinden initiiert.

Trotz der momentan für gemeinschaftsbildende Projekte sehr schwierigen Zeiten, haben wir Phasen des Projektes fast vollständig realisieren können. Im September 2021 fanden in Wildberg und den zugehörigen Ortsteilen Rundgänge statt, bei denen die angedachten Interviews geführt wurden. Durch diese Interviews wurde Material mit viel Potential gesammelt, sodass die Grundlage für die folgende Broschüre und die Ausstellung gelegt wurde. Auch wurden die geplanten Fotos von kompletten Ortsteilen (aus der Luft) sowie von einzelnen wichtigen oder einfach „schönen Ecken“ schon angefertigt.

 

Im nächsten Schritt haben wir uns in entspannter Atmosphäre zusammengefunden, um konkrete Fragen zu besprechen:

  1. Seit wann und warum leben Sie hier?
  2. Was gefällt Ihnen am Dorfleben?
  3. Was vermissen Sie?

Wer Lust auf ein Gespräch hatte, meldete sich einfach per Mail oder Telefon.

 

Man traf sich – wir kochten Kaffee – wir hörten zu …

 

Alle gesammelten Informationen, Antworten, Meinungen und Wünsche wurden sorgfältig transkribiert, um daraus anschließend Texte für die Broschüre zu erstellen. Gemeinsam haben wir Bilder und Texte ausgewählt, die unsere Gemeinde, ihre Besonderheiten und Gemeinsamkeiten widerspiegeln.

Und hier die Ergebnisse:

Die Broschüre

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Die Ausstellung

 

 

Gefördert vom Europäischen Sozialfonds